Strafrecht

"Früher litten wir an Verbrechen,
heute an Gesetzen."
(Tacitus)

Als Opfer einer Straftat sind Sie bei mir richtig. Kenntnisse der einschlägigen Gesetze sind unentbehrlich. Einfühlungsvermögen, Verständnis und transparente Kommunikation sind weitere unabdingbare Voraussetzungen, um Ihre Rechte in Ihrem Sinne geltend zu machen und dabei den Fokus auf Ihre Bedürfnisse und Belange zu legen.

 

Mein Beratungsangebot konzentriert sich auf Sie als Opfer einer Straftat. Von der Erstattung einer Strafanzeige bzw. eines Strafantrags, der Begleitung im Ermittlungsverfahren, während der Anklageerhebung und auch nach einer Verurteilung des Täters bin ich für Sie da. Ich kläre Sie über die Ihnen im strafrechtlichen Verfahren obliegenden Rechte und Pflichten auf. Zudem informiere ich Sie darüber, was Sie bei der Erstattung einer Anzeige beachten müssen, wie Sie sich gegen die Einstellung eines Ermittlungsverfahrens zur Wehr setzen und wie Sie schließlich finanzielle Ansprüche gegen den Täter durchsetzen können.

KOMPETENZEN IM EINZELNEN

Eine Strafanzeige kann schriftlich bei der Staatsanwaltschaft, mündlich zu Protokoll auf einer Polizeiwache oder online über eine sogenannte Internetwache erstattet werden. Sie können die Strafanzeige nicht mehr zurückziehen.

 

Bei der Erstattung der Strafanzeige begleite ich Sie und sorge dafür, dass Sie auch nach der Anzeige über das damit in Gang gesetzte Verfahren informiert werden.

Innerhalb von drei Monaten, nachdem Sie von Tat und Täter Kenntnis erlangt haben, müssen Sie einen Strafantrag stellen. Mit einem Strafantrag erklären Sie ausdrücklich, dass Sie die Strafverfolgung wünschen. Wenn Sie den Strafantrag zurückziehen, kann die Staatsanwaltschaft nur bei bestimmten Delikten und nur im Falle des Vorliegens eines besonderen öffentlichen Interesses Anklage erheben.

 

Ob die gegen Sie begangene Straftat ein Antragsdelikt ist, stelle ich gerne fest.

 

Bei der Erstattung des Strafantrags begleite ich Sie und sorge dafür, dass Sie auch nach dem Antrag über das damit in Gang gesetzte Verfahren informiert werden.

In dem durch die Anzeige bzw. den Strafantrag in Gang gesetztem Ermittlungsverfahren sind Sie als Tatopfer nunmehr Tatzeuge mit entsprechenden Rechten und Pflichten. So sind Sie z.B. verpflichtet, auf Ladung vor der Staatsanwaltschaft zu erscheinen und zur Sache auszusagen. Ob Ihnen ein Auskunftsverweigerungsrecht zusteht und über Ihre sonstigen Rechte und Pflichten informiere ich Sie gerne.

Sofern das Ermittlungsverfahren gegen den Täter eingestellt wurde, können Sie sich gegen diese Einstellung zur Wehr setzen.

 

Mit einer Beschwerde an den vorgesetzten Beamten der Staatsanwaltschaft und – bei Erfolglosigkeit dieser Beschwerde – in einem zweiten Schritt mit einem sogenannten Klageerzwingungsverfahren können Sie die Erhebung der Anklage erreichen.

 

Für die Anträge sind bestimmte Formen und Fristen zu beachten. Die Einleitung dieser förmlichen Schritte übernehme ich gerne und trage damit zu der von Ihnen gewünschten Strafverfolgung des Täters bei.

In einem Adhäsionsverfahren können Opfer oder deren Erben einen vermögensrechtlichen Anspruch geltend machen. Da Aufgabe eines Strafprozesses im Wesentlichen die Durchsetzung des staatlichen Strafanspruchs ist, darf die Geltendmachung der Ersatzansprüche nicht zu einer Verzögerung des Verfahrens führen. Sofern das Gericht die Entstehung einer solchen Verzögerung befürchtet, kann es Sie auf den zivilen Rechtsweg zur Geltendmachung Ihrer Ansprüche verweisen.

 

Ich stelle den erforderlichen schriftlichen Antrag im Adhäsionsverfahren rechtzeitig, um die Bestreitung mehrerer Rechtswege und den damit verbundenen finanziellen und zeitlichen Aufwand für Sie zu reduzieren.

Bei z.B. Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, gegen die körperliche Unversehrtheit oder dem Verstoß gegen Anordnungen des Gerichts in Fällen häuslicher Gewalt sind Sie nebenklagebefugt.

 

Eine Nebenklagebefugnis ist auch dann gegeben, wenn Sie als Tatopfer unter den besonders schweren Folgen der Tat leiden oder ein naher Angehöriger durch die Straftat getötet worden ist.

 

Im Falle einer bestehenden Nebenklagebefugnis oder einer durch das Gericht zugelassenen Nebenklage haben Sie besondere Rechte: Sie dürfen z.B. an der gesamten Gerichtsverhandlung teilnehmen oder Sie können Rechtsmittel einlegen. Gerne begleite ich Sie dabei.

Eine Privatklage ist kein zivilrechtliches Verfahren, mit welchem Sie Schadensersatzansprüche gegen den Täter durchsetzen können. Vielmehr wird Ihnen mit einer Privatklage die Möglichkeit gegeben, eine Bestrafung des Täters zu erreichen.

 

Eine Privatklage ist nur bei der Verwirklichung bestimmter Delikte zulässig. Hausfriedensbruch, Körperverletzung und Sachbeschädigung sind nur einige Beispiele. Eine Privatklage kommt insbesondere dann in Betracht, wenn die Staatsanwaltschaft die Verfolgung eines solchen Delikts mangels öffentlichen Interesses abgelehnt hat.

 

Die Erhebung der Privatklage übernehme ich gerne für Sie. Kontaktieren Sie mich dazu spätestens nach dem Erhalt des Einstellungsbescheides.

Außerhalb eines Gerichtsverfahrens können Sie eine Wiedergutmachungsvereinbarung mit dem Täter schließen. Zuständig ist dafür z.B. eine Schlichtungsstelle. Ein solcher sog. Täter-Opfer-Ausgleich wird nur mit Ihrem Einverständnis durchgeführt.

 

Sollten Sie keine Wiedergutmachungsvereinbarung schließen wollen, sprechen Sie mich gerne an.

Sofern Sie eine Mitteilung über die Rechtskraft einer Einziehungsanordnung erhalten haben und nun nicht wissen, was zu tun ist, sprechen Sie mich gerne an.

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